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Jubiläumsworkshop des ZeMPro e. V.

17./18. Juni 2015


Clausthal-Zellerfeld. Anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums gewährte das Zentrum für Mikro­produktion (ZeMPro e. V.) exklusive Einblicke in die Welt der Mikroproduktion. Rund 40 Vertreter aus der Industrie und Wissenschaft nahmen an dem äußerst abwechslungsreichen Vortrags­programm des Workshops mit dem Titel „Mikroproduktion von Materialhybriden – von der Herstellung bis zur Applikation“ teil.

 

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den ZeMPro-Vorstandssprecher Prof. Gerhard Ziegmann (Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik, TU Clausthal). Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Stephanus Büttgenbach (Institut für Mikrotechnik, TU Braunschweig), einer der Gründungsväter des Vereins. Er verdeutlichte die Vielfältigkeit der heute zur Verfügung stehenden Technologien sowie der einsetzbaren Werkstoffe in der Mikroproduktion am Beispiel eines 3D-Mikrotasters und stellte das ZeMPro als einen Begleiter durch das Labyrinth der Mikroproduktion dar. Für die jahrelange intensive Mitgestaltung des Vereinslebens dankten die ZeMPro-Mitgliedern Prof. Büttgenbach in Form eines besonderen Porträts.

In drei Vortragssessions „Fertigungsverfahren“, „Sensorik“ und „Applikationen“ und 10 Vorträgen über zwei Tage verteilt präsentierten anschließend renommierte Unternehmen, junge Startup-Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit viel Anschauungsmaterial ihre neueste Entwicklungen sowie Forschungs­schwerpunkte. Die Pausen wurden ausgiebig für das Diskutieren der Beiträge, die Gespräche über aktuelle Herausforderungen und Trends sowie für das Networking genutzt.
Am späten Nachmittag stellte Dr. Tatjana Artys das neue Kooperationsnetzwerk „Mikrosysteme auf Basis multifunktionaler Materialverbunde“ vor, das seit dem 1. Juni 2015 am Clausthaler Zentrum für Materialtechnik angesiedelt ist und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Die Netzwerkpartner (acht KMU, vier Forschungseinrichtungen und ein Verein) verfolgen gemeinsame Ziele in der Entwicklung und Herstellung von markfähigen Mikrosystemtechnikprodukten, die durch starke Miniaturisierung, Multifunk­tionalität und kostengünstige Herstellungsverfahren gekennzeichnet sind.
Zum Ausklang des ersten Workshoptages lud der Verein die Teilnehmer zu einer Abendveranstaltung in den Pferde­gaipel des Oberharzer Bergwerksmuseums inkl. einer Führung durch die Geschichte des Oberharzer Bergbaus ein.
Im Mittelpunkt des zweiten Veranstaltungstages stand eine Podiumsdiskussion. Die Moderation der Diskussion übernahm Dr. Ronald Schnabel (Geschäftsführer GMM im VDE/VDI). In einem offenen Gespräch diskutierten die beteiligten Vertreter aus Industrie und Forschung das zentrale Thema der Veranstaltung „Entwicklung und Einsatz von multifunktionalen Materialverbunden“ sowie deren Lösungsansätze und Grenzen in der Zukunft. „Was kann die Forschung dazu beitragen, um z.B. die Ziele von Industrie 4.0 zu erreichen?“ war dabei eine der wichtigsten Fragestellungen.  
                
Mit dieser gelungenen Veranstaltung ist der Verein seinen gesteckten Zielen wie Stärkung der Mikroproduktion in Deutschland, Vernetzung der Akteure aus der Industrie und Forschung und Anschieben neuer Projektideen ein großes Stück näher gerückt.


Weitere Informationen zum ZeMPro e.V. unter www.zempro.de.

 

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