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Alfred Kärcher-Förderstiftung bewilligt Forschungsvorhaben

Die Alfred Kärcher-Förderstiftung bewilligt mit Beschluss vom 24. November 2014 die Förderung eines Forschungsprojekts für das Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien im Clausthaler Zentrum für Materialtechnik unter dem Titel:

Plasmabasiertes Verfahren zur Emissionsminderung von Schiffsdieselmotoren

Ziel dieses Projekts ist der Einsatz eines für die Schifffahrt neuartigen Plasmaverfahrens zur gleichzeitigen Entfernung mehrerer Schadstoffe aus Abgasen. Die Ergebnisse sollen einen Entwicklungsstand erreichen, an dem eine nachfolgende industrielle Förderung zur Herstellung erster Prototypen möglich wird.

Der Kern des Projekts ist der Aufbau eines Plasma-basierten Filtersystems im Labormaßstab auf Basis einer dielektrisch behinderten Entladung (DBE). Darüber hinaus soll die Entnahme von Gasproben aus dem Abgas laufender Schiffsdieselmotoren vorbereitet und durchgeführt werden. Auf der Basis dieser Gasproben wird dann eine Parameterstudie zum Plasma-System unter Verwendung der realen Abgasproben vollzogen.

Die Reinigung eines solchen Abgases mit Schwefel-, Stickoxid- und Rußemissionen soll dazu in einem dreistufigen Prozess durchgeführt werden. Im ersten Schritt werden mittels einer ersten Plasmaentladung die Rußpartikel zu Kohlendioxid vergast und der Schwefel ausgefällt. Die so abgeschiedenen Schwefelpartikel werden dann im Gasstrom in einen Speicherbehälter überführt. In einer zweiten Entladung am Auslass des Behälters werden die verbliebenen Schwefel-Restanteile in einem pulverförmigen Volumenmaterial plasmachemisch eingelagert, bevor im Afterglow des Plasmas ein Katalysator die Stickoxide zersetzt.

 

Flyer zum Forschungsprojekt

 

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