Über uns

Leitbild

Der technologische Fortschritt der vergangenen Jahre ist vor allen Dingen durch die Verwendung modernster Werkstoffe und Materialien geprägt und realisiert worden. Nur wenn das kontinuierlich zunehmende Wissen der Material- und Werkstoffwissenschaften unmittelbar und kurzfristig dem Anwender zur Verfügung gestellt wird, besteht die Möglichkeit, unsere ständig knapper werdenden Ressourcen optimal und ökonomisch sinnvoll einzusetzen. Hierbei ist insbesondere der Dialog zwischen Anwender und Entwickler notwendig, um einen möglichst reibungslosen Wissenstransfer zu gewährleisten. Hieraus ergibt sich für die Materialtechnik zugleich die Forderung, alle Stufen der Wertschöpfungskette von der Herstellung über die Verarbeitung und Formgebung bis hin zum Eigenschaftsnachweis durch angepasste Prüfverfahren und unter Verwendung von Qualitätssicherungssystemen zu berücksichtigen und während des Forschungs- und Entwicklungsprozesses bis hin zum Bauteil oder vollständigen Produkt als Forschungsgegenstand zu betrachten.
Als eines von drei Forschungszentren der Technischen Universität Clausthal bündelt es die Kompetenzen ihrer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen auf dem Gebiet der Materialtechnik. Dies schafft die Voraussetzung, um anspruchsvolle, fachübergreifende Projekte in gemeinsamen Arbeitskreisen zu bearbeiten. Die Mitgliedschaft weiterer Wissenschaftler von den Universitäten Braunschweig und Hannover ergänzt den beteiligten Personenkreis zusätzlich und schafft so die Voraussetzung für eine sinnvolle Erweiterung der deutschen Forschungslandschaft im Bereich der Materialien und Werkstoffe.

Forschungsschwerpunkt

Im Mittelpunkt der materialtechnischen Forschung des CZM stehen die Kerngebiete der technischen Werkstoffe – die Metalle, die Keramiken und Gläser- sowie die Polymerwerkstoffe. Aufbauend auf den neuesten Erkenntnissen der Werkstoffgrundlagenforschung in diesen Kerngebieten wird die angewandte Forschung des Zentrums fokussiert auf neuartige Lösungen für zukünftige Anwendungen in Schlüsseltechnologien durch Multi-Material-Structures (MMS). Diese Zielsetzung entspricht den dringenden Anforderungen aus den aktuellen Wachstumstechnologien wie Verkehrstechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Bauwesen und Energietechnik.
Ausgehend von neuen Ergebnissen in der Werkstoffgrundlagenforschung sind durch geeignete interdisziplinär ausgerichtete Kooperationen MMS mit hoher Festigkeit unter extremen Bedingungen, insbesondere bei hohen Temperaturen und unter hohen Verschleiß- und Korrosionsbeanspruchungen sowie mit gleichzeitig hoher Steifigkeit bei möglichst geringem Gewicht zu entwickeln.
Durch Stoffkombinationen, Schichtstruktur, gradierten Strukturaufbau sowie mikro- und nanoskalige Substrukturen sollen besondere optische, elektrische, magnetische und mechanische Eigenschaften der MMS für spezielle Einsatzgebiete sowie für neuzeitliche Sensor-/Aktor-Funktionen erzeugt werden.

Ziele und Aufgaben

  • Einwerbung und Bearbeitung anwendungsorientierter Grundlagenforschungsprojekte im Bereich der metallischen, nichtmetallisch-anorganischen und der polymeren Werkstoffe sowie deren synergistischer Nutzung
  • Umsetzung der Werkstoffe und Materialien in Bauteile und Entwicklung/Umsetzung von Prozessen/Prozessketten zur Gestaltung von Strukturen
  • Einwerbung von Industrieprojekten auf o. g. Arbeitsgebieten und Abbildung der gesamten Prozesskette für definierte Anwendungsschwerpunkte
  • Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie Gestaltung und Betreuung von Studien- und Diplomarbeiten; Einbringung aktueller Themen in die Lehre; Gestaltung von Weiterbildungsmaßnahmen in allen Hierarchiestufen
 

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