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Thermische Desorptionsspektroskopie (TPD)

Desorptionsspektrum einer Stahlprobe (1.4301) im Temperaturbereich von 550 °C bis 650 °C

Bei der thermischen Desorptionsspektroskopie (Thermal Programmed Desorption, TPD) wird die verwendete Probe schrittweise erhitzt. Die dabei freiwerdenden Desorbate werden mittels eines Massenspektrometers charakterisiert. Es lassen sich somit nicht nur die von der Probe desorbierenden Atome oder Moleküle bestimmen, sondern auch die dazu benötigte Energie. Beispielsweise kann ein Temperaturbereich zwischen 100 K bis 1273 K abgedeckt werden. TPD eignet sich demnach hervorragend dazu, das Ausgasverhalten verschiedenster Materialien unter thermischer Beanspruchung zu untersuchen. Weiter lassen sich hiermit auch Edukte chemischer Oberflächenreaktionen qualitativ bestimmen.

 

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